IfKom: Künstliche Intelligenz (KI) – Risiken und Chancen

IfKom und ZBI sprachen mit CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Steier, Mitglied im Ausschuss für Bildung,Forschung u.Technikfolgenabschätzung u.Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz des Bundestages

BildDie Bundesregierung beschloss kürzlich die Förderung der Künstlichen Intelligenz. Dies war Gesprächsthema der IfKom und des ZBI mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Steier, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie in der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz des Bundestages.

Die Künstliche Intelligenz betrifft nicht nur die Industrie und Wirtschaft, sondern beeinflusst die gesamte Gesellschaft. „Neben den technischen Errungenschaften durch KI müssen auch die hierdurch gravierenden Veränderungen in der Gesellschaft politisch aufgegriffen werden, betonte der IfKom-Bundesvorsitzende Heinz Leymann und ergänzte: „Wie bei den drei vorausgegangenen industriellen Revolutionen werden auch hier Arbeitsplätze wegfallen, zeitgleich vorhandene sich verändern und neue entstehen. Aus der Sicht der IfKom ist bei KI wichtig, die Technik muss ausschließlich dem Menschen dienen. Dies muss weiterhin die Basis für die soziale Marktwirtschaft in Deutschland sein“.

„Das wirtschaftliche Potenzial der KI ist zwar enorm, wird in Deutschland aber derzeit nicht genügend genutzt. Hier gibt es noch viel Entwicklungspotenzial“, sagte ZBI-Präsident Wilfried Grunau. „Aktuell haben in Asien bereits 15 Prozent und in Amerika zwölf Prozent der Unternehmen KI-Algorithmen im Einsatz. In Deutschland beträgt dieser Wert dagegen nur sieben Prozent.“

Laut dem McKinsey Global Institute (MGI) werden bis zum Jahr 2030 rund 70 Prozent aller Unternehmen weltweit KI-Technologien nutzen.

IfKom e. V. und ZBI e. V. begrüßen die Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Künstlichen Intelligenz, damit Deutschland weiterhin einen Spitzenplatz in der Forschung einnimmt. Industrie, Wirtschaft und Politik müssen für KI werben und Vertrauen schaffen, die die Gesellschaft von dem Nutzen dieses technischen Fortschritts überzeugen.

„Vor KI Made in Germany braucht niemand Angst haben, denn wir packen das Thema richtig an und verstehen unser Vorgehen auch als Antwort auf einen Wettbewerb der Wertesysteme. Wir bauen unsere Forschung und den Transfer aus, vernetzen unsere Kapazitäten deutschlandweit und suchen den Schulterschluss mit Frankreich und Europa“, sagt Andreas Steier. „Und mit den Bundesländern geben wir durch zusätzliche KI-Lehrstühle an den Hochschulen dem wissenschaftlichen Nachwuchs und der Fachkräftesicherung einen kräftigen Schub. KI kann aber nur dann maximalen gesellschaftlichen Nutzen entfalten, wenn mit Daten angemessen umgegangen wird und wir lernen, sie als Rohstoff des 21. Jahrhunderts richtig einzusetzen.“

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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